DER TAG, AN DEM ICH MEINEN TOTEN MANN TRAF
ein Film von Matthias Luthardt

„Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf“ ist nach dem preisgekrönten Film „Pingpong“ der zweite Spielfilm des Regisseurs Matthias Luthardt. Während er bei Pingpong eine gutbürgerliches Familiengefüge ins Wanken bringt, konzentriert er sich bei „Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf“ auf die Figur Helene. Dabei gelingt es ihm, das Innenleben von Helene, gespielt von Franziska Petri, gekonnt und in eindrucksvollen Bildern Schritt für Schritt zu entblättern. Der Schwebezustand zwischen Wunsch und Wirklichkeit, in dem sich Helene befindet, wird so intensiv nachvollziehbar, dass man sich als Zuschauer wünscht, in den Film eingreifen zu können. „Der Tag, an dem ich meinen toten Mann traf“ ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Andrea Paluch und Robert Habeck. Das Drehbuch schrieb Johanna Stuttmann, die 2008 für "Nacht vor Augen" den First Steps Award und 2007 den Baden-Württembergischen Drehbuchpreis erhielt.

SYNOPSIS
Alle halten den seit einem Schiffsunglück verschollenen Ingenieur Robert für tot, obwohl seine Leiche nie gefunden wurde. Seine Frau Helene, die mit den zwei Kindern in dem Familienhaus

am Bodensee zurückgeblieben ist und das Ingenieurbüro alleine weiter führt, lässt sich nicht entmutigen. Noch nach einem Jahr glaubt sie an Roberts Rückkehr. Als sie sich eines Abends von ihrem alten Freund Matthias zu einem Konzertbesuch überreden lässt, sieht sie sich in der Pause plötzlich ihrem Mann gegenüber. Dass er sich Torben nennt und sie nicht wieder erkennt, erklärt sie mit einem unfallbedingten Gedächtnisverlust. Weder Torbens Begleiterin Claudia noch Matthias bringen Helene zur Einsicht, dass es sich wahrscheinlich um eine Verwechslung handelt. Dass sich Torben von ihr angezogen fühlt, bestärkt sie


STAB
Regie: Matthias Luthardt
Buch: Johanna Stuttmann
Kamera: Christian Marohl
Schnitt: Florian Miosge
Musik: Matthias Petsche
Ton: Oliver Roggow
Ausstattung: Benedikt Herré
Kostüm: Monika Gebauer
Darsteller: Franziska Petri, Pasquale Aleardi, Harry Blank, Sandra Borgmann u.a.
Producer: Milena Maitz
Produzent: Christian Drewing
Redaktion: Stefanie Groß
Produktion: Eikon Südwest GmbH
Koproduktion: SWR
Förderung: MFG Baden Württemberg


KURZBIOGRAFIE Matthias Luthardt:
Geb. 1972 in Leiden (NL), Kindheit in den Niederlanden.
Studium Germanistik, Französischund Rhetorik in Tübingen, Paris und Hamburg.
Mitarbeit bei den Französischen Filmtagen inTübingen.
Praktika u.a. bei ARTE und dem SR. Gasthörer an der Deutschen Film- undFernsehakademie Berlin (dffb).
1998-2005 Regie-Studium an der HFF „Konrad Wolf“Potsdam-Babelsberg.
2001-2002 Masterclass Ludwigsburg-Paris.
2006 Einladung zur Semaine de la Critique, Cannes mit PINGPONG.
Filmografie
2004 MENSCHEN BRAUCHEN HOBBIES (Dok.)
2005 PINGPONG
2007 JESUS LIEBT DICH (Dok.)
2008 DER TAG, AN DEM ICH MEINEN TOTEN MANN TRAF